Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Nach dem 3:2-Sieg beim FC Schaffhausen rückt der FC Aarau in der Tabelle der Challenge League auf Rang vier vor. Der Vorsprung auf den Tabellenletzten aus der Nordostschweiz beträgt drei Runden vor Schluss der Vorrunde satte zwölf Punkte. Ein Blick auf das Restprogramm macht Mut: Für die Aarauer folgen nun die zwei Heimspiele gegen Xamax (Samstag, 26. November, 17.45 Uhr) und gegen Wohlen (Sonntag, 4. Dezember, 15 Uhr). Eine Woche später folgt noch das Auswärtsspiel gegen Le Mont.

Für Marco Schällibaum war der knappe Erfolg in Schaffhausen nach sechs sieglosen Spielen ein Befreiungsschlag.  „Wir haben gelitten, aber im Endeffekt verdient gewonnen“, sagt der Trainer des FC Aarau. „Dieses Erfolgserlebnis ist für den Schlussspurt der ersten Saisonhälfte enorm wertvoll. Nun wollen wir in den drei verbleibenden Spielen das Punktemaximum. Dann schaffen wir vielleicht noch den Vorstoss in die Top 3.“ Die grosse Figur auf Seiten des FC Aarau war Patrick Rossini. Nach seinen zwei Toren gegen den FC Zürich vor gut zwei Wochen gelang dem 28-jährigen Tessiner auch gegen Schaffhausen ein Doppelpack.

Weniger glücklich als Rossini ist auf Seiten des FC Aarau momentan Sébastien Wüthrich. Der Mittelfeldspieler zog sich im Training ein Knochenmarködem im rechten Knie zu und fällt mindestens sechs Wochen aus. Das heisst: Wüthrich wird bis Ende Jahr keine Spiele mehr bestreiten. Ein operativer Eingriff ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant. Anfang des neuen Jahres dürfte Wüthrich wieder einsatzfähig sein.