Fussball
Aktualisiert am 16.02.12, um 14:07 von Monique Iseli
 

FC Wohlen-Präsident Wyder: «Wir wollen kein Pflotschspiel»

Der Platz des FC Wohlen wird vom Schnee befreit
Quelle: Alexander Wagner
Noch ist nicht entschieden, wann Wohlen in die Rückrunde startet. Wird das Heimspiel gegen Kriens verschoben, weiss der Präsident, wie es die gewonnene Zeit zu nutzen gilt: Trainieren, trainieren, trainieren. von Monique Iseli
 

Für Wohlens Präsidenten Andreas Wyder ist klar: wenn am Samstag gespielt wird, dann im Pflotsch. Wirklich begeistert ist er davon nicht, es mache keinen Sinn auf solchen Plätzen zu spielen.

Die Rückrunde wird für Wohlen von Anfang an spannend sein und um Alles oder Nichts gehen. Seit dem Aufstieg in die damalige NLB im Jahr 2000 hat es für Wohlen nie einen wichtigeren Rückrundenstart gegeben.

Die Anzahl der Mannschaften in der Challenge League wird per Ende Saison von sechzehn auf zehn reduziert. Wohlen, momentan auf Platz zwölf, muss sich in die Top 10 spielen, um den Ligaerhalt sichern zu können.

Fällt der Schweizerische Fussballverband keinen Entscheid über eine Verschiebung des Spiels, wird die Inspizierung am Samstag vom Schiedsrichter übernommen und eine spontane Entscheidung getroffen. Wyder hofft aber, dass morgen möglichst früh eine Entscheidung kommuniziert werden kann.

Im Falle einer Verschiebung wird Wohlen die erste Partie der Rückrunde am übernächsten Sonntag in Chiasso absolvieren.

Die Zeit nutzen

Wyder weiss, was in diesem Fall zu tun wäre: «Trainieren, trainieren, trainieren.» Ausserdem würde man vor dem Spiel gegen Chiasso ein Freundschaftsspiel durchführen, denn auf das erste Spiel optimal vorbereitet zu sein ist das A und O.

Ein enges Rennen

Als klare Ambition hat Wohlen natürlich den Erhalt in der Challenge League vor Augen. Wyder ist überzeugt, dass die Mannschaft das schaffen kann. Es stehe ihnen aber ein enges Rennen und ein harter Kampf bevor.

Vielleicht kann man für das Spiel gegen Chiasso bereits wieder auf den Einsatz des noch verletzten Offensivspielers Pascal Renfer hoffen. Am kommenden Samstag wäre er aber mit Sicherheit noch nicht einsatzfähig.

Gefahren für Spieler

Ein Fussballspiel auf einem pflotschigen Rasen macht aber nicht nur keinen Sinn, es bietet auch eine Gefahr für die Spieler. Unfälle und verletzte Spieler bereits am ersten Spiel der wichtigen Rückrunde – das kann sich Wohlen nicht erlauben.

Wyder ist mit Bestimmtheit der Meinung, ein solch spannendes Spiel habe unter fairen Bedingungen abzulaufen. «Diese Meisterschaft hat gute Verhältnisse verdient.»

(az)
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