Fussball
Aktualisiert am 03.02.12, um 18:08 von Luca Muntwyler
 

Der Weg in die Barrage wird für den FC Aarau schwer

Der Kampf um den Barrage-Platz und den Ligaerhalt wird schwer für Aarau und Wohlen.
Moustapha Dabo (Aarau, links) gegen Michael Winsauer (Wohlen, rechts).
Quelle: Alexander Wagner
Wie gut sind Aarau und Wohlen für die Rückrunde vorbereitet? Der FCA will in die Barrage, der FCW strebt den Ligaerhalt an. Die Erreichung der Ziele wird aber für beide Teams schwer. von Luca Muntwyler
 

Der FC Aarau liegt nach der Vorrunde der Challenge League auf dem guten dritten Platz. Die Aarauer sind punktgleich mit der AC Bellinzona und liegen neun Punkte hinter dem Tabellenführer St. Gallen. Der direkte Aufstieg wird wohl nicht mehr erreichbar sein, durchaus aber der Barrage-Platz.

Doch wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass es die Aarauer auf Platz zwei schaffen? Der Kader des FCA ist dünn. Lediglich im Mittelfeld hat Trainer René Weiler mehrere Alternativen. Auch dank Pascal Schürpf, dem Zuzug vom FC Basel.

Das Hauptproblem der Aarauer ist der Sturm. Das Testspiel gegen Austria Lustenau hat dies erneut bewiesen. Hatte es teilweise während der Vorbereitung noch vielversprechende Phasen, konnte die Aarauer Offensiv-Abteilung nicht in allen Testspielen überzeugen. Auch gegen Wacker Innsbruck fand der Ball nie den Weg ins gegnerische Tor.

Problematisch könnte auch die Situation in der Verteidigung werden. Der Abgang von Loris Benito wurde zwar durch Daniel Fanger vom FC Luzern sofort kompensiert, doch fallen immer wieder Spieler verletzungsbedingt aus.

Der Weg in die Barrage wird also schwer, doch unmöglich ist ja bekanntlich nichts.

Wohlen strebt den Klassenerhalt an

Noch prekärer sieht die Kader-Situation beim FC Wohlen aus. Die Freiämter liegen im Moment auf Platz zwölf und sind stark abstiegsgefährdet. Dank der Zwangsrelegation von Xamax reicht allerdings schon Platz elf für den Ligaerhalt.

Auch für den zweiten Aargauer Verein in der Challenge League wird die Erreichung des Ziels für die Rückrunde nicht leicht. Nach den Abgängen von Adan Rebronja und Benjamin Stauber, ist Pascal Renfer der einzige Stürmer im Team. Auch gehören Felipe und Marco Varga nicht mehr zum Kader. Der einzige Zugang ist bislang Verteidiger Jean-Marie Schembri vom FC Sion.

Der Transfermarkt hat noch bis zum 15. Februar geöffnet. Es wäre also gut möglich, dass in den letzten Momenten der Transferperiode noch ein spektakulärer Transfer zustande kommt. Die beiden Aargauer Teams hätten durchaus Potenzial.

(az)
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