In den kommenden Wochen werden die letzten Baugerüste entfernt – an der Gartenumgebung wird dann erst im Frühling wieder gearbeitet. Die Arbeiten am Anwesen sind fast fertig, es geht nur noch um letzte kleine Maler-, Sanitär- und Elektroarbeiten. Und wenn auch die Umgebungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, so kann Roger Federer mit seinen Liebsten noch vor Weihnachten einziehen. 

Aktuelle Aufnahmen zeigen: Hier entstand nicht bloss ein Ferienhäuschen, sondern quasi ein Privatresort. Auf dem über 8000 Quadratmeter grossen Grundstück stehen die beiden Häuser Bellavista A und Bellavista B. In Haus A werden Roger und Mirka mit ihren Zwillingen Myla und Charlene wohnen, bei Haus B führte Federers Vater die Bauherrschaft.

Da die Pläne zwecks allfälliger Einsprachen öffentlich zugänglich waren, wurden einige der Superlativen bekannt: 60 Quadratmeter grosse Küche, XXL-Wohnzimmer, Heimkino, 100-Quadratmeter-Hobbyraum, Entspannungszone in der Grösse von 150 Quadratmetern mit Swimmingpool inklusive Wellnessanlage und einer Garage für bis zu neun Autos. 

Der Mega-Bau in den Bündner Bergen kostete weit mehr als die vom verantwortlichen Architekturbüro Maurus Frei budgetierten rund 6 Millionen Franken. Zusätzliche unvorhergesehene Arbeiten der Gipser, Plattenleger oder der Elektriker und Sanitäre lösten erhebliche Mehrkosten aus – gemäss Insider alles in allem knapp zwei Millionen Franken.

Und jetzt muss Roger Federer noch einmal tief in die Tasche greifen: Gemäss Experten kostet die Möblierung der Häuser rund eine Million Franken. Ein normales Einfamilienhaus luxuriös einzurichten, kostet im Vergleich rund 150000 Franken. 

Im Gegensatz zu vielen anderen Bauherren kann sich der 31-Jährige die Mehrkosten und eine luxuriöse Einrichtung locker leisten: Vergangenes Jahr verdiente er umgerechnet 50 Millionen Franken, und das Vermögen des 17-fachen Grand-Slam-Siegers und vierfachen Weltsportlers des Jahres wird auf etwa 500 Millionen geschätzt.

Wann genau Familie Federer die Villa bezieht und wo sie dieses Jahr Weihnachten feiern, wollte das Management nicht kommentieren.