Bei Regenwetter ist vor dem Fraktionszimmer der SVP, im dritten Stock des Bundeshauses, Vorsicht geboten. An dieser Stelle rutschte Alt-Bundesrat Christoph Blocher am Dienstagabend auf einer Pfütze aus und stürzte zu Boden. Bilanz: eine mehrfach gebrochene Nase.

Parteikollege Thomas Matter war Zeuge: «Es hatte stark geregnet und am Boden war eine riesige Wasserlache», schildert er die Umstände gegenüber Tele M1. Blocher habe das Wasser auf dem spiegelglatten Marmorboden gar nicht sehen können. «Er rutschte in der Pfütze aus und fiel leider frontal auf sein Gesicht. Er blutete sehr stark», so der Zürcher SVP-Nationalrat.

Der SVP-Chefstratege musste operiert werden, konnte das Spital aber bereits wieder verlassen. In nächster Zeit werde er aber keine öffentlichen Auftritte wahrnehmen, heisst es.

Nationalrat Roger Köppel wird an einem geplanten Podiumsgespräch zum Thema «EU» für Blocher einspringen. Köppel fühle sich geehrt, sagt er gegenüber Tele M1, hält aber fest: «Ich bin der Lückenbüsser. Aber ich freue mich darauf, auch wenn die Umstände natürlich unerfreulich sind.»

Ob es tatsächlich ins Bundeshaus regnet und wie die Pfütze vor dem SVP-Fraktionszimmer entstanden ist, wird derzeit untersucht. (cze)