Hausangestellte
Aktualisiert am 05.02.12, um 13:27
 

Bund lässt Putzfrauen und Kindermädchen kontrollieren

Eine Putzfrau putz in einem Betrieb. Symbolbild: nic
Quelle: az Solothurner Zeitung
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) will die Arbeitsbedingungen von Hausangestellten überprüfen. Es hat die Kantone in einem Schreiben aufgefordert, bis Ende 2012 entsprechende Kontrollen durchzuführen.
 

Gemäss der NZZ am Sonntag wird geprüft, ob Putzfrauen, Babysitter und Betagten-Pflegerinnen tatsächlich den Mindestlohn von 19 bis 23 Franken erhalten. Diesen schreibt der Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hauswirtschaft vor. Er läuft Ende 2013 aus. Zur Klärung der Frage, ob der Bundesrat den Vertrag verlängern soll, lässt das Seco nun die Arbeitsbedingungen in den Haushalten überprüfen. Daneben werden aber Arbeitszeiten, Sozialversicherungsbeiträge und Aufenthaltsbewilligungen der meist ausländischen Haushaltshilfen überprüft. Zudem werden auch ihre Arbeitgeber und Vermittler kontrolliert.

Die Aufforderung des Bundes stösst bei den Kantonen allerdings auf wenig Gegenliebe. «Da es sich um Kontrollen in einem besonderen Bereich der Privatsphäre handelt, der von aussen kaum einsehbar ist, gestalten sich Kontrollen als schwierig», hält etwa das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau fest.

(az)
Tierische Begleitung

Betrunkener fährt mit Zebra auf dem Rücksitz Auto Aktualisiert am 23.05.12, um 19:01

Märkte

Sorgen um Euro-Zone ziehen Schweizer Aktienmarkt klar ins Minus Aktualisiert am 23.05.12, um 18:47

Ausschaffung

Zwei unterschiedlich harte Varianten zur Ausschaffungsinitiative Aktualisiert am 23.05.12, um 16:16

FC Basel

Basel unterliegt YB mit 1:2 und verabschiedet seine Legenden Aktualisiert am 23.05.12, um 20:47

Bildung und Forschung

Mauro Dell'Ambrogio leitet neues Staatssekretariat Aktualisiert am 23.05.12, um 17:16

Leser-Empfehlungen auf Facebook
az-Leser empfehlen: