Lok Reinach schlägt den Leader aus Freiburg in der vollen Pfrundmatthalle mit 8:5.

Showtime vor und während des Spiels
Der führende Unihockeyclub aus dem Aargau organisiert am vergangen Samstag den Super Saturday. Alle drei Leistungsteams gewannen ihre Spiele. Einen würdigen Rahmen für diese Spiele untermauerte eine Raclette-Ecke, Guggenmusik, 232 Zuschauer und ein packendes Spiel des Fanionteams gegen den Leader aus Freiburg.

Zu Beginn völlig entfesselte Reinacher
Die Spannung am Samstagabend war sichtlich greifbar. Alle der 232 Zuschauer waren gespannt, ob die junge Truppe aus dem Oberwynental dem Druck stand halten wird. Der Reinacher Lok stand die beste Mannschaft der Liga gegenüber. Fribourg hatte zu diesem Zeitpunkt erst fünf Punkte abgegeben und stehen schon mit einem Bein in den Playoffs zur Promotion in die NLB. Fribourg gespickt mit viel Klasse und noch mehr Routine kam zu Beginn nicht ins Spiel. Die Mannen von Magnus Heldund kamen wie die Feuerwehr aus den Katakomben und überfuhren die Sannenstädter mit aggressiven Spiel und vielen Abschlüssen aufs gegnerische Gehäuse. Magnus Heldund zum Start in die Partie: „ Es war spannend zu sehen wie meine Spieler an diesem speziellen Abend ins Spiel kommen, unser Gameplan ging zu Beginn voll auf.“ Nach zwölf Minuten lagen die heimischen Spieler schon mit 4:0 in Front. Topscorer Byland mit einem Doppelpack, Captain Merki und der erst 17jährige El Kahtib schossen die völlig entfesselten Reinacher in Führung. Nach diesen vier Treffern hatte der Schlussmann der Fribourger die Nase voll, verliess sein Tor und verschwand zuerst einmal eine Weile in die Garderobe, während der Ersatztorhüter nun das Gästetor hütete. Die Freiburger ihrerseits nützen vor der Pause noch einen Freischlag aus. Mit einer Dreitore Führung von Lok verabschiedeten sich die beiden Mannschaften zur ersten Pause.

Offener Schlagabtausch
Der Freiburger Staff fand wohl die richtigen Worten und so entwickelte sich das Spiel ausgeglichen. Alexander Fasel, der Topspieler des Leaders brachte seine Farben in der 23. Minute mit einem sehenswerten Treffer wieder zurück ins Spiel. Wie das ganze Spiel hatten die Reinacher auch auf diesen Treffer die passende Antwort, Michael Grüber scorte mit einem satten Weitschuss das nächste Tor der Einheimischen. Der Freiburger Druck aufs Gehäuse von Thomas Frank nahm stetig zu und zwei individuelle Fehler nütze der Leader eiskalt aus. Zum Zeitpunkt als das Momentum bei den Sannestädter lag, realisierte Michael Merki mit seinem zweiten persönlichen Treffer das wichtige 6:4, welches das Resultat nach vierzig Minuten war.

Führung über die Zeit gebracht
Fest entschlossen drückten die jungen Reinacher auf die frühe Vorentscheidung der Partie. Der baumlange Lukas Hediger brachte seine Farben mit einem satten Schuss in den Netzhimmel wieder mit drei Toren in Front. Die sensationelle Stimmung in der Pfundmatt gab den Reinacher nochmals Energie, denn der Tabellenführer riskierte schon sieben Minuten vor Schluss, mit der Herausnahme des Torhüters, alles. Die Aargauer hielten dem Druck stand und Peter Byland schoss mit einem Emptynetter seine Mitspieler zum Sieg.

Hoher Reifegrad der Reinacher
Wie viel Kampfgeist, Winnermentalität und Einsatz in der diesjährigen Mannschaft steckt, zeigte das Team von Magnus Hedlund, eindrücklich im Spiel gegen den Leader. Es bleiben noch drei Spiele um den Rückstand auf Bülach zu verkürzen. Am nächsten Samstag gilt es im Spiel in Luzern (19.00 Utenberghalle) diese zum Teil überragende Leistung zu bestätigen

 

UHC Lok Reinach - Unihockey Fribourg 8:5 (4:1, 2:3, 2:1)

Pfrundmatt, Reinach AG - 232 Zuschauer - SR Brechbühler/Gallo
Tore: 7. Byland (Spahija) 1:0. 8. Merki (Lukas Hediger) 2:0. 10. Byland 3:0. 12. El Khatib (Merki) 4:0. 15. Basil Aerschmann (Fasel) 4:1. 23. Fasel (Yvan Jungo) 4:2. 26. Michael Gürber (Lukas Hediger) 5:2. 29. Marc Hayoz (Stefan Hayoz) 5:3. 31. Spicher (Weibel) 5:4. 35. Merki 6:4. 47. Lukas Hediger (Michael Gürber) 7:4. 48. Elia Aerschmann (Vonlanthen) 7:5. 60. (59:58) Byland (Wullschleger) 8:5
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC Lok Reinach. 4mal 2 Minuten gegen Unihockey Fribourg
Bemerkungen: 54. Timeout Fribourg, danach Fribourg teilweise ohne Torhüter dafür mit 6. Feldspieler

Lok Reinach: Frank; Michael Gürber, Galliker, Micha Hediger, Spahija, Dünki, El Khatib, Marco Gürber, Byland, Wullschleger, Andreas Frey, Benz, Lukas Hediger, Armin Frey, Merki, Hänny, Waser, Möri, Husi

Unihockey Fribourg: Florian Jungo, ab 12.Min. Krattinger; Weibel, Müller, Stefan Hayoz, Rappo, Marc Hayoz, Vonlanthen, Schorno, Elia Aerschmann, Blanchard, Spicher, Adrian Jungo, Fasel, Meyer, Kaeser, Vonlanthen, Basil Aerschmann, Yvan Jungo