Das NLA-Team des HSC Suhr Aarau ist nur vier Tage nach der bitteren Niederlage in Winterthur (24:25-Endstand) bereits zum dritten Mal in der NLA-Finalrunde 2017 gefordert: Am Sonntag, 19. Februar trifft es um 16.30 Uhr in der Krauerhalle Kriens auswärts auf den HC Kriens-Luzern.
Das Duell gegen den Viertplatzierten ist das zweite aller fünf Auswärtsspiele in Serie. Nach der knappen Zwei-Tore-Niederlage zum Finalrunden-Auftakt gegen die Kadetten und der zuletzt bitteren Ein-Tore-Niederlage vom Mittwoch, will sich das Team dabei erstmals im Handballjahr 2017 für die grosse Leidenschaft und den gemeinsamen Kampf mit Punkten belohnen.
Trotz acht Punkten Rückstand auf einen Playoff-Platz wird das Team in seinen Bemühungen um Punkte niemals nachlassen - der Hunger und Charakter dieser jungen Truppe beeindrucken entsprechend ungemein!
Die Sympathie für dieses Team, von dem Cheftrainer Misha Kaufmann fordert, gemeinsam "ihr Herz aufs Spielfeld zu legen", ist über die HSC-Familie hinaus enorm gestiegen. Ein weiteres Kompliment an das Überraschungsteam der Liga und Saison, dem zudem eine wunderbare und vielversprechende Perspektive prophezeit wird. 
Die Konzentration allerdings gilt nach wie vor der Gegenwart und damit dem nächsten Spiel gegen den HC Kriens-Luzern, der mit einer 28:33-Niederlage beim frisch gebackenen Cupsieger Wacker Thun in die Finalrunde gestartet ist. Genau gegen jenen Gegner verlor das Team von Trainer Heiko Grimm übrigens letztmals in dieser Saison zu Hause: Und zwar am zweiten Spieltag vom 10. September 2016. Danach gelang es lediglich GC Amicitia Zürich am 17. Dezember 2016 noch einen Punkt aus der Krauerhalle zu entführen (28:28-Unentschieden).
In den Hauptrunden-Duellen 2016/17 zwischen dem HSC Suhr Aarau und den Innerschweizern steht es 1:1. Das Heimteam entschied das jeweilige Aufeinandertreffen dabei für sich, wobei der HSC Suhr Aarau bei seinem Gastspiel bis zum verletzungsbedingten Ausfall von Patrick Romann gut mithielt, danach jedoch kurz einbrach und sich so um verdiente Punkte brachte.
Umso souveräner gestaltete es dafür das Heimspiel: Gleich mit 27:19 stellte es dabei seine Ambitionen auf einen Platz in der Finalrunde eindrücklich unter Beweis. Nach den beiden überzeugenden Finalrunden-Auftaktpartien soll es nun auch mit den längst verdienten Punkten klappen!