Rund 50 Interessierte fanden sich am 17. August auf Einladung der CVP Aargau zum Rundgang im „verlockendsten Schloss der Schweiz“ im Feldschlösschen von Rheinfelden ein. Bereits seit bald 140 Jahren steht hier die führende Brauerei der Schweiz. Die St. Magdalena-Quelle in Magden ist unabdingbar der Jungbrunnen für die qualitativ hochwertige Bierherstellung. Interessant ist auch der Zusammenhang mit der Bahnerschliessung. Der Bahnbau war 1876 ein massgebender Grund für den Standort in Rheinfelden. Auf dem interessanten Rundgang zeigte sich eindrücklich, dass hier nicht nur verschiedenste Biermarken ihre Heimat haben, sondern auch mehrere Mineralwasser und Abfüll-Lizenzen. Feldschlösschen ist die grösste Getränkehändlerin der Schweiz, beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter und das ganze Jahr hindurch werden rund um die Uhr jede Minute gegen 2000 Flaschen abgefüllt. CEO Thomas Amstutz sprach weniger vom Bier als von den grossen Anstrengungen für Natur und Umwelt. Das Reinheitsgebot bezüglich Trinkwasser hat erste Priorität, 46% Anteil hat die erneuerbare Energie, die Abwärme geht in die Fernheizung der Stadt. Seit zwei Jahren fährt als Pionierversuch der erste 18-Tonnen-Elektro-Lastwagen, die Bahn beliefert rund 60% der Grosskunden, man setzt auf Mehrwegflaschen und verfolgt konsequent eine CO 2 -neutrale Logistik.

500 Brauereien in der Schweiz

Markus Zemp als CVP-Kantonalpräsident, zugleich auch Präsident des Schweiz. Brauereiverbandes wies auf insgesamt 500 Brauereien in der Schweiz hin. Vielfalt ist da, Konkurrenz belebt und viele Kleinanbieter „bringen Farbe in das Geschäft“. Die Grossbrauereien mit Feldschlösschen an der Spitze meistern jedoch mehr als 95% des Gesamtumsatzes. Eine Qualität von Feldschlösschen ist auch, dass die Firma als Sponsor bei allen grossen Traditionsanlässen der Schweiz aktiv ist. Umfragen haben eine Akzeptanzquote bis zu 98% für Feldschlösschen ergeben, was für die Geschäftsleitung, welcher neben dem CEO drei Frauen angehören, sehr ermutigend ist.

Regierungsrat Roland Brogli war ebenfalls in der Runde und bei den Nationalratskandidaten die wiederkandidierende Ruth Humbel- Näf welche auch in der Ständeratswahl antritt. Sie betonte bei der Begrüssung, dass nach konzentrierter und anstrengender Arbeit etwas ausspannen und ein Bier geniessen wohltuend und gesund sei. Für einen massvollen Biergenuss könne sie auch als Gesundheitspolitikerin hinstehen und den Slogan von Feldschlösschen „Bier verbindet“ nur unterstützen.

Der Diplom-Sommelier Markus Brendel bot dann eine fachmännische Bierdegustation. Fünf Biere kamen auf den Prüfstand, von stark bis leicht, süss, salzig, sauer oder bitter im Geschmack bis hin zum alkoholfreien Bier. Selbst die Farbe wechselte von strohgelb über caramel bis haselnuss und auch ein Biermischgetränk machte die Runde. Die Weiss-Wurst mit Bretzel bildete zusammen mit dem ausgewählten Bier den genussvollen Abschluss einer vielseitigen und informativen Exkursion.