Es war wieder eine dieser Sternstunden, die der Musikpädagoge Ueli Ganz auf Einladung des Kulturkreises einer Rekordteilnehmerschar von 75 Zuhörenden bereitete. Was auf den ersten Blick einen ‚normalen‘ Reisebericht über den Komponisten Mozart von Wien nach Prag, Dresden, Leipzig und Brünn daherkam, entpuppte sich mit jedem Reiseabschnitt als immer spannenderer Blick hinter die Kulissen jener Zeit und ihrer Protagonisten. 1789, also zwei Jahre vor dem Tod Mozarts, als zwischen dem damals noch habsburgischen Wien und dem preussischen Berlin starke Spannungen um ihre Vorherrschaft die Beziehungen beider Kaiser- und Königreiche trübte, unternahm Mozart auf Einladung des zwielichtigen Fürsten Karl von Lichnowsky eine Reise nach Berlin. Dank des erhaltenen regen Briefwechsels zwischen Mozart und seiner Frau Constanze liessen sich die Ereignisse, Höhenflüge und Tiefschläge unterwegs wie ein Puzzle zusammenfügen. Wunderbare Konzertausschnitte und dazu passende Bilder erlaubten so, den grossen Wiener Klassiker Mozart in einem noch intimeren Rahmen als Mensch und unvergesslichen Komponisten kennenzulernen.

Auch diese manchmal fast atemberaubende Musikreise wurde mit einem ausgedehnten „Berliner Apéro“ abgerundet - und die Besucher waren sich einmal mehr einig, dass diese unvergleichlichen und publikumsnahen MusikGeschichten auch in anderen Gemeinden und Kulturorganisationen begeisterte Zuhörer finden würden. Details dazu finden sich unter www.musikgeschichten.ch.