Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wurde vom Zoo Basel in den vergangenen sechs Monaten erarbeitet, wie das Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt am Dienstag mitteilte. Untersucht wurden nicht nur die Auswirkungen des 100-Millionen-Grossprojekts etwa auf Luft, Flora und Fauna. Abgeklärt wurde auch, was bei Störfällen passieren könnte.

Laut den Behörden zeigt der Bericht, dass das bei der Heuwaage geplante Ozeanium sowohl die eidgenössischen wie auch die kantonalen Umweltvorschriften erfüllt. Der Umweltverträglichkeitsbericht wird nun zusammen mit dem Bebauungsplan für einen Monat öffentlich aufgelegt.

Am Bebauungsplan wurden aufgrund der UVP kleine Anpassungen vorgenommen; er war schon im Februar vergangenen Jahres ein erstes Mal öffentlich aufgelegt worden.

Das Publikum soll im Ozeanium dereinst mit rund 40 Aquarien einen Einblick in die Welt der Ozeane bekommen und für Umweltfragen sensibilisiert werden. Es soll auf einem Rundgang von Basel aus entlang den Meeresströmungen die Ozean-Tierwelt entdecken.

Der Bebauungsplan basiert auf dem Projektvorschlag Seacliff der Zürcher Boltshauser Architekten, die 2014 den Wettbewerb gewonnen hatten. Der überwiegende Teil des Ozeaniums soll unterirdisch realisiert werden.

Informationsvideo zum geplanten Ozeanium (Oktober 2014)