«Uns wurde auf Umwegen zugetragen, dass Kinder ungewöhnliche Beobachtungen auf dem Schulweg gemacht haben», schreiben Peter Wiedemeier und Elisabeth Vogt von der Schulleitung. Die betroffenen Kinder hätten auf das direkte Ansprechen durch eine fremde Person vorbildlich reagiert, indem sie davon liefen und eine Gruppe bildeten, damit keines von ihnen allein unterwegs war, heisst es weiter.

Es ist nicht der erste Vorfall in Würenlingen dieser Art in der jüngeren Vergangenheit. Bereits im November 2015 sei es zu einer vergleichbaren Situation gekommen, sagt Peter Wiedemeier. Auch damals wandte sich die Schulleitung mit einem Schreiben an die Eltern. «Nicht um Ängste zu schüren, sondern Eltern und Kinder zu sensibilisieren», betont er.

Gemäss Schilderungen soll es sich im Fall von vergangener Woche um eine Frau handeln, die einen Knaben angesprochen hat. Ein präzises Signalement fehlt allerdings. Bei der Kantonspolizei ist bis gestern keine Meldung eingegangen.

«Bei solchen Vorkommnissen ist es wichtig, dass sich die Betroffenen unverzüglich melden, damit wir im betroffenen Gebiet unsere Patrouillentätigkeiten verstärken können», sagt Kapo-Sprecherin Barbara Breitschmid.