Das AKW spies während 8094 Stunden Strom ins elektrische Netz, wie die Kernkraftwerk Leibstadt AG am Freitag mitteilte. Im Jahr 2010 waren es noch 7640 Stunden gewesen. Die zeitliche Verfügbarkeit stieg von 87,2 Prozent auf 92,4 Prozent.
Die Investitionen der letzten Jahre in die Sicherheit und Effizienz der Anlage hätten sich ausgezeichnet, hielt die Kernkraftwerk Leibstadt AG fest. Zudem sei der Betrieb nahezu störungsfrei gewesen.
Sicherheitsnachweise termingerecht erfüllt
Die von der Atomaufsichtsbehörde ENSI geforderten Sicherheitsnachweise seien alle termingerecht erfüllt worden. Bei der Jahreshauptrevision im August seien Brennelemente ausgewechselt und ein Blocktransformator revidiert worden.
Während 27 Tagen wurden zudem Instandhaltungsarbeiten vorgenommen. Die Belegschaft wurde dafür von rund 1000 Fachleuten aus dem In- und Ausland verstärkt.
Die Aktionäre des AKW Leibstadt genehmigten 2011 verschiedene Grossprojekte im Gesamtwert von mehreren hundert Millionen Franken. Dabei handelt es sich um Investitionen in die Sicherheit und in die weitere Effizienzverbesserung der Anlage.