Wiederum andere hatten dickeres Stoffmaterial oder gar Fell gewählt und waren damit auf dem Weg zwischen Saalbau, Bar und Kaffeezelt gut gegen die Kälte geschützt. Im Gegensatz zu einigen leicht geschürzten Gestalten, die dem aufsehenerregenden Kostüm den Vortritt vor dem eigenen Kälteempfinden gaben.
Besuch aus Fasnachtshochburg
Einmal mehr war der Schnäggeball, organisiert von den Schnägge Schränzern Rinech, der Anziehungspunkt für alle Fasnächtler aus dem Oberwynental und darüber hinaus.
Acht Guggenmusiken heizten den Fasnächtlern abwechslungsweise im Saalbau oder im Kaffeezelt ein, spielten kakofonisch die neuesten Hits, alte Schlager oder Schunkellieder. Mit ihren farbenfrohen und oft aufwändig gefertigten Kostümen sorgten sie nebst ihrer Musik für Glanzpunkte. Besonders süss war der Fasnachtsnachwuchs, der mit ebenso viel Aufwand und Sorgfalt wie die Grossen eingekleidet war und die Lieder begeistert auf dem Glockenspiel begleitete oder die Rassel schüttelte.
Auch die übrigen Ballbesucher hatten sich einiges einfallen lassen und wohl oft viele Stunden Arbeit in ihre Kostüme gesteckt. Einige kamen im grünen Rock mit Jägerhütchen sowie Pfeil und Bogen. Andere hatten sogar ein Pferd dabei – eines am Stecken natürlich.
Der Kapitän war da
Als ganze Gruppe traten Legomännchen auf. Sogar ihre Hände waren nach dem Vorbild geformt. Pharaoninnen, Eskimos, Bären, Engel und Teufel, Asterix und Obelix oder andere Comic-Helden sowie einige gruselige Gestalten waren anzutreffen. Viele hatten sich für die Fasnacht auch von aktuellen Begebenheiten inspirieren lassen und traten beispielsweise mit Schutzanzug und Gasmaske auf. Und natürlich durften Kapitäne mit sexy Begleitung nicht fehlen.