Burg
Aktualisiert am 19.10.10, um 06:10 von Barbara Vogt
 

Ein Zuhause für bis zu 14 ältere Menschen

In der ehemaligen Metzgereifiliale in Burg wird ein Seniorenwohnheim eröffnet.
«Rosenhaus Burg»: So soll das neue Wohnheim für Senioren heissen. Es wird ab Februar in die ehemalige Metzgereifiliale Rölli, gegenüber Lebensmittelgeschäft und Drogerie, integriert. von Barbara Vogt
 

Das «Huus uf dr Weid» aus Beinwil am See, ein Heim für begleitetes Wohnen im Alter, hat das Projekt initiiert. «Unser Heim läuft gut», sagt Leiterin Anita Frei. «Unser Wunsch ist es, gesund zu wachsen und ein weiteres Haus in der Nähe zu führen.» Seit längerem hielt sie Ausschau nach einem geeigneten Objekt, eine Erbengemeinschaft bot ihr die ehemalige Metzgereifiliale in Burg an. In den nächsten Monaten wird das dreiteilige Gebäude altersgerecht umgebaut. «Alle Altersbewohner erhalten ein grosses Einzelzimmer», so die Heimleiterin.

Das neue Wohnheim in Burg liege ideal und nahe beim «Mutterhaus» in Beinwil am See. «Dadurch können wir Synergien nutzen, zum Beispiel für alle Bewohner kochen oder ihre Wäsche waschen.» Auch sei sie von der Gemeinde Burg freundlich aufgenommen worden, unterstreicht Anita Frei. «Wir begrüssen ein Zuhause für ältere Menschen, insbesondere da es in Zukunft immer weniger Pflegeplätze gibt», hält Gemeindeammann Ruth Schachtler aus Burg fest. Ihr falle persönlich und familiär das «Huus uf dr Weid» geführt werde.

Professionalität ein Anliegen

«Wir wollen uns auf einen Beziehungsprozess mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern einlassen, um ihre Lebensqualität zu fördern und zu erhalten», lautet die Philosophie der Heimleiterin Anita Frei. «Menschlichkeit und Professionalität sind uns ein Anliegen. Wir schaffen für unsere Bewohner eine Heimat, in der sie mit Würde den Lebensabend verbringen können.»

Seit einigen Jahren führen Anita Frei und ihre Helfer das ehemalige Bürgerheim Beinwil am See als Familienbetrieb. Die Kinder von Frei sind in die GmbH involviert. Im «Huus uf dr Weid» arbeitet ein kleines Team. Dadurch könne das Heim, so Anita Frei, familiär und relativ kostengünstig geführt werden. «Bei uns wäscht auch mal eine Krankenschwester ein Brünneli.»

(az Aargauer Zeitung)
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