Mit Kameras überwacht werden unter anderem die Schulanlagen, die Villa Matter und das Gemeindehaus. Lärmintensive Arbeiten wie beispielsweise Kabel verlegen, seien während der Sportferien durchgeführt worden, sagt Bauverwalter Robert Glanzmann. Mit den weiteren Arbeiten ist die mit der Installation beauftragte Firma gegenwärtig noch beschäftigt. Glanzmann geht davon aus, dass die Videoüberwachung in den nächsten Wochen eingeschaltet werden kann.
Kredit bereits 2009 genehmigt
Die Zustimmung für die Überwachung von neuralgischen Punkten gab die Gemeindeversammlung bereits am 26. Juni 2009, nachdem mit Beschädigungen und Sprayereien immer wieder hohe Schäden an öffentlichen Gebäuden verursacht worden sind. Damals wurde ein Kredit in der Höhe von 60 000 Franken bewilligt, um die Video-Anlagen einzurichten.
Im letzten Jahr haben der Gemeinderat und die kantonale Stelle für Öffentlichkeit und Datenschutz das Reglement über die Videoüberwachung genehmigt. Darin ist genau aufgeführt, wo Kameras installiert werden, wie lange die jeweiligen Videoaufnahmen aufbewahrt werden. Festgelegt wird auch, wer befugt ist, die Aufnahmen nach einem Vandalenakt zu sichten. Laut Reglement laufen die Kameras in erster Linie am Abend und in der Nacht.
Nach 72 Stunden gelöscht
An Wochenenden, an Feiertagen und während der Ferien ist die Überwachung rund um die Uhr vorgesehen. Während 24 Stunden überwacht werden der Velo-Einstellraum und die Veloständer. Wenn nichts vorgefallen ist, werden die Videoaufnahmen nach 72 Stunden gelöscht.
Das Reglement zur Videoüberwachung kann auf der Homepage der Gemeinde heruntergeladen werden. Auskunft gibt die Bauverwaltung.