Hendschikon
Aktualisiert am 08.08.11, um 11:09 von Hanny Dorer
 

Hugh and the Bunnys eroberten den Sandstrand

Die zwei Häschen aus dem siegreichen Seetaler Team machen Pause. Quelle: Walter Schwager
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Auch die 10. Auflage der Fun Beach Volley Party in Hendschiken wurde trotz durchzogenem Wetter zum grossen Erfolg. Auf drei Spielfeldern wurde am Freitag und am Samstag bis spät in die Nacht um Punkte gekämpft. von Hanny Dorer
 

Zwei Tage lang mutierte Hendschiken von der kleinen Gemeinde zum Treffpunkt von spiel- und partyfreudigen Besuchern. Auf dem Feld zwischen Hendschiken und Othmarsingen feierte die Fun Beach Volley Party ihr 10-Jahr-Jubiläum mit einer Mischung aus ernsthaftem Spiel, fantasievollen Kostümen, fetziger Musik und Unterhaltung. Höhepunkt waren das Feuerwerk und die Preisverleihung. Wie immer zählten Spielresultat und Originalität der Kostüme zu je 50 Prozent für die Rangliste. «Dieses Jahr waren die Kostümierungen so gut, dass sich die Jury bei der Beurteilung schwertat», weiss Supervisor Heinz Lüem. Auch bei den Namen kannte die Fantasie keine Grenzen, wobei sich der Speaker jeweils bei der Ankündigung von «lecka schmecka schnitten schlitten» fast die Zunge abbrach.

Es war schwierig, dem Team «Hugh and the Bunnys» den Siegertitel streitig zu machen: Die Häschen hatten nicht nur originelle Kostüme und spielten ausgezeichnet Beachvolley, sondern sie sorgten auch neben den Spielfeldern für Unterhaltung, indem sie die Gäste in ihren fahrbaren Whirlpool und zu Stangentänzen einluden.

Auf drei Spielfeldern wurde am Freitag und am Samstag bis spät in die Nacht um Punkte gekämpft. Waren die Spieler jeweils zu Beginn fast unter sich, änderte sich das im Laufe des Abends: Von allen Seiten strömten die Besucher herbei, so dass vor allem am Samstag der Parkdienst alle Hände voll zu tun hatte. Vom Bahnhof her bildete sich jeweils eine ganze Karawane, wenn ein Zug angekommen war.

Auch wenn der Spass im Vordergrund steht - es heisst ja schliesslich Fun Beach -, wurde der Spielbetrieb äusserst strikt eingehalten. Damit keine Mannschaft ihren Einsatz verpasste, wurden die Teams über Lautsprecher aufgerufen.

Für jeden Geschmack gabs etwas

Das war auch nötig, denn auf dem eingezäunten Areal gab es so viele Möglichkeiten, sich zu amüsieren, dass man darob glatt das Turnier vergessen konnte. Nur schon die Vielfalt an Verpflegungsmöglichkeiten - von der Spätzlipfanne und der klassischen Bratwurst über Pouletspiessli bis zum fernöstlichen Bamigoreng gabs praktisch für jeden Geschmack etwas - lenkte schon mal vom Spielen ab. Willkommene Erfrischung bot der Pool, wenn auch nicht alle ganz freiwillig ins kühle Nass eintauchten.

Am Abend wurde das Gelände mit Finnenfackeln beleuchtet, zusätzlich sorgte ein Lagerfeuer für Ferienstimmung. Zu den rassigen Klängen, aufgelegt von diversen DJs, wurde rund um die Spielfelder getanzt, und nicht nur einmal bildete sich spontan eine farbenprächtige Polonaise.

Ein cooles Fest

Wer einmal an der Fun Beach Volley Party war, lässt sich diesen Spass nicht mehr entgehen. So wie Matthias Rüdisühli, der von Anfang an im OK mitmachte und jetzt nach vier Monaten seine Weltreise unterbrochen hat, nur um den Anlass nicht zu verpassen. Nächste Woche wird er für weitere sieben Monate in Richtung Asien verschwinden.

Das Fazit, das OK-Präsident Daniel Lüem am Sonntagmorgen zieht, fällt positiv aus: «Es war ein cooles Fest, und abgesehen von wenigen Besuchern, die von den Sicherheitskräften hinaus begleitet wurden, haben wir keine negativen Vorkommnisse verzeichnet.» Ob es auch 2012 in Hendschiken wieder heisst: «Reach the Beach», kann Lüem jetzt noch nicht sagen; das werde im September am Helferfest entschieden. Bis dahin sollte geklärt sein, ob man den jetzigen Standort wieder benützen darf.

(az Aargauer Zeitung)
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