Lenzburg
Aktualisiert am 22.02.12, um 06:22
 

Die Lenzburger Jugend zeigt grosses Interesse am Projekt «Hammerpark»

Künftige Nutzer diskutierten an Workshops mit Projektleiter Kurt Frischknecht über den «Hammerpark». zvg
Das Projekt der Freizeitanlage Hammerpark an der Grenze zwischen Lenzburg und Niederlenz kommt zügig voran: Bei verschiedenen Workshops konnten Jugendliche ihre Ideen einbringen. Bereits im Sommer sollen die ersten Bauarbeiten beginnen.
 

Die fünf «Hammerpark»-Partner Rotary Club Lenzburg, Mammut Sport Groups AG, Hypothekarbank Lenzburg AG, Stadt Lenzburg und Gemeinde Niederlenz haben für die nicht kommerzielle Freizeitanlage (Skateboarding, Biking und Bouldering) im Gebiet Hammermatte Lenzburg/Niederlenz einen Trägerverein gegründet.

Das Projekt stösst bei den künftigen Nutzern auf grosses Interesse: An den drei Mitwirkungs-Workshops nahmen jeweils rund 25 junge Sportlerinnen und Sportler teil.

Franziska Möhl Vereinspräsidentin

«Es geht beim ‹Hammerpark› Schlag auf Schlag voran», freut sich Projektleiter Kurt Frischknecht, «die Vertragsunterzeichnung durch die fünf Partner und die Gründung des Trägervereins bedeuten für uns grosse Schritte vorwärts.»

Ende Oktober haben Rotary Club Lenzburg, Mammut Sport Groups AG, Hypothekarbank Lenzburg AG, Stadt Lenzburg und Gemeinde Niederlenz bekannt gegeben, dass sie im Rahmen eines aussergewöhnlichen Privat-Public-Partnership-Projekts eine nicht kommerzielle Freizeitanlage für (trend-)sportlich aktive junge Leute realisieren wollen, die auch von andern Zielgruppen genutzt werden kann.

Ende letzten Jahres konnten die Verträge unterschrieben werden. Auch die Gründung des Trägervereins ist erfolgt. Er wird von der Lenzburger Stadträtin Franziska Möhl präsidiert; Vizepräsident ist Martin Steinmann, ehemaliger Einwohnerratspräsident. Der Trägerverein Hammerpark steht auch Passivmitgliedern offen (weitere Informationen dazu unter www.hammerpark.ch).

Wünsche bei Planung angemeldet

In Sachen Planung und Konzeption geht es beim «Hammerpark» – getreu dem Motto «Lenzburg on the move» – ebenfalls zügig vorwärts. Das Architekturbüro Andreas Berger AG (PewiHaus), Wohlen, hat detaillierte Gestaltungspläne für die drei Bereiche Skateboarding, Biking und Bouldering (Klettern an künstlichen Felsblöcken) entworfen.

In diese sind bereits auch die Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse der künftigen Nutzer eingeflossen. Für die «Hammerpark»-Partner sehr positiv ist das Engagement der jungen Sportler. Bisher fanden auf Initiative der Lenzburger Jugendarbeiterin Kathrin Wohlgemuth drei Workshops statt, an denen sie ihre Ideen und Beiträge einbringen konnten.

Erste Bauarbeiten im Sommer

An den von Fachspezialisten begleiteten Treffen nahmen jeweils 25 Teilnehmer teil. Diese rege Beteiligung der «Aktiven» zeigt das grosse Interesse an der geplanten Freizeitanlage.

Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern des Trägervereins und dem Architekten wurden verschiedene Varianten diskutiert. In einem nächsten Schritt werden nun die Kostenvoranschläge verfeinert sowie die notwendigen Baueingaben vorbereitet. Der Trägerverein Hammerpark hofft, dem Fortschritt der Autobahnbrückensanierung entsprechend, im Sommer 2012 die ersten Bauarbeiten in Angriff nehmen zu können.

Geld- und Sachsponsoren gesucht

Für den «Hammerpark» steht ein Budget von mehr als einer halben Million Franken zur Verfügung. Die Partner Rotary Club Lenzburg, Mammut Sport Groups AG und Hypothekarbank Lenzburg AG finanzieren als Sponsoren den grössten Teil der Baukosten.

Die Stadt Lenzburg und die Gemeinde Niederlenz werden ihren Landanteil unentgeltlich zur Verfügung stellen. Niederlenz entscheidet über den Vereinsbeitritt und ein Kostendach für den Betrieb und Unterhalt an der Gemeindeversammlung von diesem Freitag. Die öffentliche Hand erbringt zudem Fach- und Sachleistungen und zeichnet zusammen mit dem Trägerverein Hammerpark für Betrieb und Unterhalt verantwortlich.

Ein Teil der Aufwände kann durch Frondiensteinsätze abgedeckt werden. Für die Finanzierung der restlichen Kosten werden noch weitere Sponsoren und Gönner gesucht. Neben Geldspenden sind auch Sachleistungen wie Baumaterialien, Transporte oder Bauleistungen hoch willkommen. (az)

Internet: www.hammerpark.ch

(az)