Die Hochschule mit den 9 Teilschulen hat im letzten Jahr so effizient gewirtschaftet, dass statt eines Defizits von 10 Millionen Franken nur ein solches von 1,6 Millionen resultierte. Dies obwohl ein Nachtragskredit der Trägerkantone von 17,5 Millionen Franken erst 2011 wirksam wird. Dieser Kredit wurde notwendig, weil der Bund seine Beiträge gekürzt hat.
Mit nur vereinzelten Gegenstimmen genehmigte das Kantonsparlament sodann den neuen Leistungsauftrag für die 3. Leistungsperiode 2012 bis14. Die FHNW hat für diese Periode einen erhöhten Bedarf, dies vor allem wegen immer noch steigender Studierenden-Zahlen. Das Budget wurde um 80 Millionen auf 675 Millionen Franken erhöht. Der Aargau als grösster Kanton wird für die 3 Jahre neu 259 Millionen Franken beisteuern.
SP wollte mehr Geld geben
Aus der SP kamen kritische Töne, dieser Zuschuss sei zu klein, da mit ihm bloss das Erreichte konsolidiert, aber nicht in die Qualität investiert werden könne. Der Globalkredit wurde am Schluss aber mit 120 gegen 4 Stimmen fast einstimmig angenommen.
Die vorberatende Kommission im Basellandschäftler Landrat empfiehlt den Kredit für die neue Leistungsperiode zur Ablehnung. Ob das Parlament der Empfehlung folgt, ist noch nichtklar.