Plötzlich ging alles ganz schnell. Baggerschaufeln bissen sich in den ehemaligen Bürogebäuden der Kera-Werke fest und rissen sie nieder. Gaben den Blick frei auf die dahinterliegende Ebene. Angefangen hatte die Geschichte der Kera-Werke im Jahr 1932. Bald machte sich die Kera einen Namen mit sanitären Apparaten aus Porzellan und Haushaltgeschirr aus Hartsteingut.
1996 aber wurde die Fabrik geschlossen. Seither waren Areal und Gebäude zwischengenutzt worden. Nun will die Firma Balteschwiler AG Logistikhallen errichten. Auch die letzte Reverenz an die Kera-Werke, der Name der nahen Postautohaltestelle, ist inzwischen Vergangenheit. Die Haltestelle heisst neu «Blauen». (mf)