Fricktal
Aktualisiert am 11.02.12, um 09:48
 

Fricktaler Zollanlagen mit neuem Rekordergebnis

Über 500000 Fahrzeuge wurden am Autobahnzollamt Rheinfelden im Handelsverkehr abgefertigt. Keystone
Der Schweizer Zoll hat im vergangenen Jahr im Fricktal bei den Einnahmen im Handelswarenverkehr kräftig zugelegt. Die Einnahmen wurden um mehr als 30 Prozent gesteigert.
 

Mit 707 Millionen Franken flossen im Fricktal über 30 Prozent mehr Einnahmen in die Bundeskasse. Diese Einnahmen wurden an den drei Grenzübergängen Laufenburg, Stein-Bad Säckingen und Rheinfelden-Autobahn, sowie dem rückwärtigen Verzollungszentrum in Möhlin generiert. Die eben veröffentlichten Zahlen betreffen den Schweizer Zoll und damit den Handelswarenverkehr. Für den Personenverkehr ist dagegen die Grenzwache zuständig, deren Angehörige uniformiert und auch bewaffnet an der Grenze stehen.

Rheinfelden stark frequentiert

684000 Fahrzeuge haben im Handelswarenverkehr die Grenze zu Deutschland im Fricktal überquert. Das entspricht einer deutlichen Steigerung um 11,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010. Das grösste Aufkommen hatte dabei das Autobahnzollamt in Rheinfelden zu bewältigen. 510400 Fahrzeuge wurden dort abgefertigt. In Stein betrug die Zahl der abgefertigten Fahrzeuge 136100 Fahrzeuge und in Laufenburg 37500 Fahrzeuge.

Zunahme der Abfertigungsanträge

Gesamthaft wurden von den 82 Mitarbeitern der Zollstellen im Fricktal über 1550000 Abfertigungsanträge bearbeitet, die grosse Masse davon am Autobahnzollamt in Rheinfelden und am Verzollungszentrum in Möhlin. Prozentual legte allerdings das Zollamt in Laufenburg sowohl bei Einfuhr und Ausfuhr am deutlichsten zu. Insgesamt verzeichneten die drei Zollämter und das rückwärtige Verzollungszentrum eine Zunahme der Abfertigungsanträge zwischen 9,2 Prozent (Einfuhr) und 16,6 Prozent (Ausfuhr).

Aus sämtlichen Abfertigungsanträgen resultierten letztlich Gesamteinnahmen von rund 707 Millionen Franken, was einer Einnahmen-Steigerung von über 30 Prozent entspricht.

Zunahme der Verstösse

Mehr als verdoppelt haben sich die Feststellungen von Verstössen gegen die Vorschriften im Strassenverkehr – 1595 Delikte wurden aufgedeckt. Wie Zollinspektor Hansruedi Bitterli erklärte, handelt es sich dabei um ganz unterschiedliche Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz. Die Zöllnerinnen und Zöllner stellten mangelnde Ladungssicherung, massiv überladene Fahrzeuge, Fahrzeuge in schlechtem Zustand, beispielsweise mit abgefahrenen Reifen oder aber Fahruntüchtigkeit infolge Alkohol oder Drogen fest. (mf)

(az)
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