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«Mit ihrer Klagedrohung versucht die SD im Nachhinein politischen Profit zu ziehen», sagt der Aargauer Juso-Präsident Florian Vock. Rechtlich sei eine Klage aber aussichtslos. Die Juso könne für Äusserungen von anderen DemonstrationsteilnehmerInnen nicht verantwortlich gemacht werden.
Vock macht auch klar, dass die Person, die «Bomben auf Bettwil» geschrien habe, von den Organisatoren zurecht gewiesen worden sei und sich anschliessend für die unbedachte Aussage entschuldig habe. «Wir distanzieren uns ganz klar von solchen Äusserungen».
Friedliche Demonstration
Vock weist darauf hin, dass die Demonstration sehr friedlich verlaufen sei. «Wir haben auch stets deutlich gemacht, dass unsere Kritik nicht an die Ausübung demokratischer Rechte durch die Bettwiler und Bettwilerinnen gerichtet ist, sondern sich auf die «Freudenfeier» bezieht. Auf dem Buckel der Menschlichkeit und Solidarität feierte ein ganzes Dorf den Sieg gegen Bund und Kanton.»
Die Aargauer Schweizer Demokraten haben am Montag mitgeteilt, dass sie gegen die Organisatoren der Demonstration eine Klage prüfen. Sie betrachten die Rufe «Bomben auf Bettwil» und Nazis als diskriminierend und als Einschüchterung und Drohung.
Sollten die Behörden gegen diese Organisatoren dagegen nicht gerichtlich vorgehen, dann wolle man eine Strafklage gegen die «Anstifter dieser Demonstration» prüfen, so die SD in einer Mitteilung.