40 Gruppen versprechen, die Fasnachtsfreunde, die am Wohler Strassenrand auf sie warten werden, mit ihren äusserst fantasievoll gestal-
teten Wagen und Sujets aufs Neue zu begeistern. «In den 40 Gruppen werden rund 1000 Leute aktiv mitmachen», sagt Martin Laubacher, Präsident des Fasnachtskomitees Wohlen. «Etwa ein Viertel der Gruppen hat das diesjährige Wohler Fasnachtsmotto in ihrem Sujet umgesetzt», verrät Laubacher. Daneben werden kritische Stimmen zur Atomenergie in Wagenform zu sehen sein.

Auch das 100-Jahr-Jubiläum des Zusammenschlusses der Gemeinden Wohlen und Anglikon wird mit dabei sein. «Daneben gibt es wie immer Hexen, Eskimos, Schlümpfe und viele andere Sujets zu sehen», freut sich der Präsident der Kommission.

Die Hälfte aus Wohlen

Rund die Hälfte aller Gruppen bestehe aus Wohler Fasnächtlern, hält Laubacher fest. Darunter fährt natürlich auch der neue holländische
Ehrenkammerer «Frits de Geniali» mit und verteilt Süssigkeiten.

Aber auch aus den umliegenden Dörfern strömen die Guggenmusiken und Wagenbauer an den bekannten Wohler Umzug. «Den weitesten Weg nehmen Gruppen aus den Kantonen Luzern und Zürich unter die Räder, um bei uns mitzufahren», ist Martin Laubacher stolz. Das sei aber nichts Neues, dass Gruppen von überall her kommen, gehöre zur fasnächtlichen Tradition.

Zusammen mit Muri

Dieses Jahr findet der Wohler Umzug gleichzeitig mit jenem in Muri statt. Schon die Murianer betonten, sie störe das nicht (az vom 26. Januar). Martin Laubacher erklärt: «Die Murianer halten ihren Umzug immer nur in den Schaltjahren ab, und das wie wir am Fasnachtssonntag. Da kommt es halt alle vier Jahre vor, dass sich unsere beiden Umzüge überschneiden.» Das sei aber auch für sie kein grosses Problem: «Wir haben beide etwa 40 gemeldete Gruppen. Nur den Zuschauern bleibt nun die Qual der Wahl, welchen Umzug sie sehen wollen. Aber die meisten haben sowieso ihren Lieblingsumzug», so Laubacher. Abgesehen davon hänge es immer auch vom Wetter ab, wie viele Fasnächtler am Strassenrand stehen.

Die neue Plakette (Bild) entspricht dem Motto. Erneut ruft der Präsident auf: «Sie ist unsere einzige Einnahmequelle, darum sind wir froh, wenn sich jeder Besucher eine kauft.»