Atomendlager
Aktualisiert am 06.09.11, um 23:21
 

Der Kanton Aargau kämpft an vorderster Front gegen ein Atomendlager

Das Atomkraftwerk Leistadt (Archiv)
Wohin bloss mit dem atomaren, verstrahlten Müll?
Quelle: az
Der Aargau, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Solothurn, Thurgau und Zürich wehren sich gegen ein Atomendlager in ihrer Region. Die Begründung: Bei den lokalen Behörden stosse solch eine Anlage auf Unverständnis.
 

Vertreter der potenziellen Standortkantone für ein Atommülllager haben sich am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung an die Öffentlichkeit gewandt. Sie machen sich stark für die Respektierung des Volkswillens und die Sicherheit möglicher Standorte.

Unterzeichnet wurde die Mitteilung von Parlamentarierinnen und Parlamentariern der Kantone Aargau, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Solothurn, Thurgau und Zürich. Sie fordern ihre Regierungen auf, sich für zwei zentrale Anliegen einzusetzen. Erstens dürfe keinem Kanton ein Atommülllager gegen den Willen der lokalen Bevölkerung aufgedrängt werden. Dies gehe in einer Demokratie nicht an. Überzeuge ein Entsorgungskonzept die Bevölkerung, so müsse es niemandem aufgezwungen werden.

Zweitens müssen gemäss den Kantonsvertretern alle Standorte für hochaktive Abfälle gleich gut untersucht werden, bevor ein Standort aus dem Auswahlverfahren ausscheiden könne. Die «geologische Wissenstiefe» müsse bei jeder in Frage kommenden Region gleich sein. Massgebend sei hierfür das Zürcher Weinland, wo 3D-Seismik und Sondierbohrungen durchgeführt wurden. einzelne Kantone hätten dies in der Stellungnahme zur Etappe 1 des Sachplanverfahrens bereits gefordert, heisst es in dem Schreiben.

 

(sda)
Deutschland

Hertha legt Protest gegen Spielwertung ein Aktualisiert am 16.05.12, um 18:16

Filmfestival Cannes

Dieses Grossaufgebot an Stars kommt an die Côte d'Azur Aktualisiert am 16.05.12, um 16:00

Kriegsverbrechen

Taylor wirft Sondertribunal das «Kaufen» von Zeugen vor Aktualisiert am 16.05.12, um 16:31

Design-Ausstellung

Vitra Design Museum zeigt Designlegende Gerrit Rietveld Aktualisiert am 16.05.12, um 22:31

Schengen-Raum

Illegale Einwanderer gelangen über Griechenland in Schengen-Raum Aktualisiert am 16.05.12, um 16:31

Leser-Empfehlungen auf Facebook
az-Leser empfehlen: