Der definitive Beschluss fällt erst im kommenden Sommer. Dann stimmt die Gemeindeversammlung über die Vorlage ab. Kreisingenieur Giuliano Sabato macht aber heute schon klar, dass die Kantonsstrasse durch Oberflachs dringend saniert werden müsse. Der Sicherheitsstandard entspreche nicht mehr heutigen Verhältnissen. «Es gibt keine Trottoirs, ausserdem sind einige Kreuzungen missverständlich und stellen ein gewisses Risiko dar.»
Thomas Belloli von Belloli Raum- und Verkehrsplanungen, Aarau, hat der Bevölkerung anlässlich einer Versammlung bereits ein Vorprojekt präsentiert. Die Gemeindekasse, so wird in den Plänen grob gerechnet, werde mit einer guten Million Franken belastet. Der Kanton trägt weitere 1,5 Millionen Franken bei. In einem separaten Geschäft soll von der Sommergmeind dann auch ein Kredit für die Werkleitungen gesprochen werden. Diese sollen sinnvollerweise gleichzeitig repariert und erneuert werden. Was das zusätzlich kosten wird, muss noch genauer eruiert werden.
Sicherheit zuerst
Vordringlichstes Ziel der Sanierung sei die Sicherheit, so Thomas Belloli. Diese will man vor allem mit klaren Vortrittsregelungen bei möglichst wenig Signalisation erreichen. Im Ortszentrum gibt es auf beiden Strassenseiten Trottoirs. Als Teil des definitiven Projekts sollen die
Sichtverhältnisse bei der Kreuzung Schinznacherstrasse/Veltheimerstrasse durch eine veränderte Linienführung entschärft werden.