Am Freitag, 17. März, und am Samstag, 18. März, gehört die grosse Bühne im Campussaal den Vereinen. Unter dem Motto «Frühlingserwachen» haben die Vereine aus der Region die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen, ohne dafür Geld für die Lokalität zu bezahlen. Denn die Kulturnacht soll vor allem eines sein: eine Werbeplattform für die Vereine. Und diese sollen allenfalls auch ein anderes Mal den Campussaal für einen Event buchen.

Diese Chance nutzen nun 15 Gruppen. Darunter sind Bands, Chöre, Turnvereine oder auch Tanzgruppen. So nutzen beispielsweise der Jodlerclub Effingen, der STV Brugg, die Climbers (eine Show-Turngruppe aus Windisch) oder die Vindonissa Singers die gebotene Plattform.

Mitte Juli waren es 22 interessierte Gruppen, «allerdings haben noch einige ihre Anmeldung zurückgezogen», sagt Stefan Wagner, Organisator und Gemeindeschreiber in Windisch. «Einige mussten feststellen, dass ihre Idee so nicht umsetzbar ist oder dass das Vereinsprogramm für 2017 schon zu voll ist.»

Programm war «Chnübli-Arbeit»

Aber selbst mit 15 Anmeldungen sei es «eine Chnübli-Arbeit» gewesen, das Programm auf die Beine zu stellen, ergänzt Wagner. «Wir wollten auf die Wünsche und Bedürfnisse der Vereine eingehen. Gleichzeitig mussten wir aber schauen, dass die Sicherheit gewährleistet ist und alles technisch auch umsetzbar ist.» Zudem wollten die Organisatoren ein Programm präsentieren, das auf das jeweilige Publikum abgestimmt ist.

«Wir haben zum Beispiel darauf geachtet, dass die Kinderdarbietungen eher am Anfang des Abends stattfinden», erklärt Wagner. «Und wir haben geschaut, dass der Hip-Hopper nicht unmittelbar nach dem Jodlerclub seinen Auftritt hat.» Entstanden ist jetzt ein abwechslungsreiches Programm. Eine Mischung von Musik, Gesang, Gymnastik und Turnen.

Auch die Moderatoren des Events stammen aus der Umgebung. Am Freitag führen die «Osterzäpfe» aus Windisch durch den Abend, am Samstag übernimmt Peter Belart, ehemaliger Chefredaktor des General-Anzeigers, das Mikrofon. «Die Herausforderung ist, dass die Pausen zwischen den Acts möglichst klein sind, gleichzeitig brauchen wir aber auch eine gewisse Zeit, um die Bühne vorzubereiten», sagt Kathrin Kalt, Co-Geschäftsführung Campussaal.

Rund 53 000 Franken kostet der Anlass. Finanziert wird er durch die Trägergemeinden Brugg und Windisch, den Förderverein Campussaal, die Campussaal Immobilien AG, die Campussaal Betriebs AG sowie ABA Management. Der Eintritt für das Publikum ist gratis. Im Foyer wird ein Barbetrieb dafür sorgen, dass niemand hungrig und durstig sein muss. Essen und Getränke seien zwar nicht kostenlos, allerdings erfolgt der Verkauf zu moderaten Preisen, wie Kalt verspricht.

Die Campussaal-Betreiber hoffen natürlich, dass die Kulturnacht gut besucht wird. «Das Stimmvolk hat Ja gesagt zum Campussaal, jetzt soll es ihn auch nutzen können», meinen die Organisatoren.

Kulturnacht Frühlingserwachen
am Freitag, 17. März, von 18 bis 24 Uhr
und am Samstag, 18. März, von 18 bis 2.15 Uhr im Campussaal auf dem
Fachhochschul-Areal in Brugg-Windisch.