Wie zahlreiche andere Gemeinden im Aargau geht auch die Gemeinde Riniken im Zuge dieser Abstimmung davon aus, dass das bestehende Schulsystem wechseln wird: Anstelle des bisherigen Systems (5 Jahre Primarschule, 4 Jahre Oberstufe) würden die Aargauer Schülerinnen und Schüler nach Annahme der Vorlage ab Sommer 2014 sechs Jahre in die Primarschule und drei Jahre in die Oberstufe gehen.
Für die Gemeinde Riniken entstehen damit zusätzliche Raumbedürfnisse. Hier geht es konkret um die Primarschule, die Gemeindebibliothek und verschiedene Vereine. Im Schulhaus Lee muss voraussichtlich eine weitere Schulklasse untergebracht werden, was Umbauten erfordert.
Damit der Zeitplan eingehalten werden kann – im Sommer 2014 sollten die Umbauarbeiten abgeschlossen sein – muss der Baukredit spätestens im Dezember dieses Jahres von der Gemeindeversammlung gut geheissen werden.
Der Planungskredit über insgesamt 50000 Franken ist bereits an der Wintergmeind 2011 bewilligt worden. In der Folge hat der Gemeinderat das Architekturbüro Erb + Müller + Partner AG in Brugg mit der Planungsstudie beauftragt. Diese wird im ganzen Realisierungsprozess von einer eigens dafür eingesetzten Baukommission begleitet. Sie besteht aus Vertretern des Gemeinderats, der Schulpflege, der Schulorgane und der Vereine. (BY)