Wie Recherchen der «Sonntags-Zeitung» zeigen, handelte es sich bei den Besuchern, entgegen der Darstellung von Geri Müller, nicht einfach um Vertreter der «sozialen Bewegung Hamas», wie er dem «Tages-Anzeiger» seinerzeit sagte.
Namentlich genannt wurde Anfang Jahr nur Hamas-Sprecher Mushir al-Masri. Er wurde begleitet vom Arzt Khamis Al Najjar sowie dem Religionsgelehrten Sayed Abu Musameh. Alle drei figurieren auf der Terror-Finanzierungsliste des US-Finanzministeriums. Al-Masri ist verantwortlich für die Hamas-Propaganda, die dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht, und gemäss mehreren Quellen zuständig für die Rekrutierung von Terroristen, insbesondere Selbstmordattentäter.
Dem Arzt Al Najjar werden Verbindungen zur Muslimbruderschaft nachgesagt, und er soll für die Entführung israelischer Soldaten verantwortlich sein. Der Religionsgelehrte Abu Musameh wiederum ist einer der Gründer von Hamas und hat deren Ideologie mitformuliert. Eines ihrer Ziele: die Vernichtung aller Juden. Abu Musameh organisiert als Leiter die internationale Finanzierung der Hamas. Quellen in britischen Geheimdienstkreisen, die Hamas seit vielen Jahren beobachten, stützen alle diese Darstellungen. Müller sagt dazu: «Diese Informationen sind für mich juristisch nicht bestätigt.»
Das ist wieder mal ein Artikel, der die Fässer zum Kochen bringen kann! Ich erinnere mich an den Fichenskandal vor über 20 Jahren: Da war ich registriert, weil ich im Pass ein Visum der damaligen Tschechischen Republik hatte, meine Mutter hatte eine Fische, weil sie aus der Ex-DDR stammte, mein Vater war auf der Liste, weil er mit meiner Mutter verheiratet war, mein jüngerer Bruder, weil er ein Jahr lang eine russiche Zeitung abonniert hatte, um sein in der Kanti gelerntes Russisch praktisch zu üben, und mein älterer Bruder, weil er Anfang der Achtziger-Jahre an der Badener Bewegung teilgenommen hatte. Wir waren also eine durchaus kriminelle Familie! Nur wusste niemand davon, weil es in der Presse nicht geschrieben stand. Uns fehlte allen das öffentliche Interesse. Geri Müller soll also eine Gefahr und unsauber sein? Welche anderen Politiker stehen auch in irgendeiner Form auf einer schwarzen Liste und waschen ihre Hände (noch) in Unschuld? Geri Müller spaltet die Geister und bereitet den Boden, ihn auf undifferenzierte Art und Weise zu kritisieren. Nichts desto trotz steht er zu sich. Er verleugnet seinen Hanfkonsum nicht, nur weil er sonst seine Karriere gefährden könnte - während der Alkohol immer noch die legale Droge Nummer eins ist und im Bundeshaus in Mengen fliesst. Man stelle sich Politik ohne Alkohol vor! Er ist zu gesellschaftstauglich, als dass man ihn anprangern würde. Geri Müllers Authentizität ist seine politische und fachliche Qualität. Ausserdem habe ich ihn als mein ehemaliger Chef stets so erlebt, dass er sowohl meine Anliegen als auch diejenigen der Kunden als auch die Wirtschaftlichkeit für den Betrieb stets im Auge behielt. Geri Müller bringt viele sehr gute Voraussetzungen für das Amt des Stadtammans.
http://www.audiatur-online.ch/2012/04/13/geri-muellers-freunde/
Dass einem Hamas-Funktionär "Verbindungen zur Muslimbruderschaft nachgesagt werden", mutet unfreiwillig komisch an - die Hamas ist der palästinensische Ableger der Muslimbruderschaft. "Change and Reform" (deren Mitglied Al-Najjar ist) ist die Wahlkampfplattform der Hamas, analog zur "Freedom and Justice"-Party in Ägypten.
Noch ein wenig mehr die Schweiz ausverkaufen, noch ein wenig mehr Preisgabe der Souveränität und vor allem Preisgabe der persönlichen Daten (AIA) an die US-Behörden und es könnte Sie schon bald reuen, bei rotgrün zu diesen Umständen beigetragen zu haben.