In Baden muss man...

1. ... die Niklausstiege hinaufsteigen und auf der Schlossruine Stein darüber sinnieren, ob nun die Schweizer oder die Badener Fahne auf der Ruine wehen sollte. Das schöne Panorama hilft möglicherweise beim Entscheid.




2. ... die Grossbaustelle am Schulhausplatz besuchen, so lange es sie noch gibt, und in die Tiefe blicken. (Tipp: erraten, wo später Bustunnel, Fussgängerebene und Geschäfte sein werden.)



3. Einen Sommertag im Terrassenbad geniessen und einmal die Wasserrutsche hinunterrutschen (für Mutige gehört der Sprung vom 10-Meter-Turm zum Pflichtprogramm).



4. ... im Kappi-Stausee baden. Baden hat nämlich auch so was wie einen See, zumindest fast. 



5. ... das Atrium-Hotel Blume besuchen und mit dem legendären Schindler-Lift Nummer 2 fahren. Der Lift mit Baujahr 1898 ist nunmehr der älteste Schindler Personenlift der Welt.



6. ... am Samstag durch den Wochenmarkt schlendern. (Den Wochenmarkt gibts auch am Dienstag, allerdings mit einem reduzierten Angebot.)



7. ... durch die Badener Buchhandlungen stöbern. Im Librium gibts die überraschendsten Buch-Vorschläge. Der Doppler sieht so aus, wie man sich einen Buchladen vorstellt. 



8. ... im Moser's einen Badener Stein essen und darüber sinnieren, ob die Originalen vom früheren Disler-Beck anders geschmeckt haben. (Tipp: Auf dem Smartphone die Geschichte über den Badener Stein oder auf der Schweizerdeutschen Wikipedia-Seite den Eintrag über den Schoggiwürfel lesen.) 



9. ... einen Museumsnachmittag in der Langmatt machen und die Originale von Monet, Renoir, Pissarro und Cézanne bewundern. 



10. ... auf der Terrasse des Restaurants Baldegg eine Glace schlemmen und das Bergpanorama geniessen. Tipp: Die 181 Stufen des 150 Meter entfernten Turmreservoirs hochsteigen. (Vorsicht Schwindelgefahr.)



11. ... bei schönem Wetter im Kurpark picknicken und danach den Skulpturen von Hans Trudel und Eduard Spörri nachspüren. (Wer noch Zeit hat, kann sich ans Geländer beim Weiher lehnen und so tun, als wär er im Tierpark.)
 


12. ... Mit den Kindern, Enkelkindern oder dem Gottikind, das Kindermuseum besuchen und in den eigenen Kindheitserinnerungen schwelgen. (Tipp: im Schulmuseum die Schulbank drücken).



13. ... einen Spaziergang durch den Teufelskeller machen und die wilde Natur geniessen.  Die Felssackung mit seinen Obelisken, Höhlen und Schluchten ist bestens geeignet für Spiele aber auch besinnliches Staunen.



14. ... auf dem „Triebguet“ bei einem Apéro den Blick auf die Holzbrücke und die Altstadt geniessen (Alternative: Man kann sich auch vorstellen, auf einer Kreuzfahrt zu sein).
 


15. ... nach einem Spaziergang an der Limmatpromenade die Füsse im Fussbad baden. Man hat das 8 Meter lange Becken eigentlich immer für sich allein. Die Thermalquelle "Heisser Stein" versorgt das Fussbad über eine alte Holzleitung mit warmem Thermalwasser, frei fliessend und ohne Pumpe. 



16. ... bei Meinrad Suter in Münzlishausen einen frischen Most oder eine Flasche „Vieille Pomme“ aus 300 verschiedenen Apfelsorten besorgen.



17. ... sich auf die nächste Badenfahrt 2017 freuen.



18. ... im Torre in luftiger Höhe einen Apéro trinken und das 360-Grad-Panorama über Baden geniessen.



19. ... zum Martinsberg-Chänzeli hinaufsteigen und den Blick über Baden, Nussbaumen, Ennetbaden, Kappelerhof und die Lägern geniessen. (Der Aufstieg lohnt sich auch, wenn das Wetter nicht ganz so schön ist. Gutes Schuhwerk wird empfohlen.) 



20. ... im Tagsatzungssaal heiraten, weil er so nostalgisch schön ist und die Gäste nebst dem Brautpaar auch die Wappenscheiben bestaunen können. (Tipp: Man kann auch eine private Stadtführung buchen, bei welcher der Tagsatzungssaal auf dem Programm steht.) 



21. ... morgens um 8 Uhr bei einem Badener Beck ein frisches Spanischbrötli kaufen und gleich essen (je frischer die Spezialität, desto besser).



22. ... auf dem Steg vor dem Promenadenlift der Limmat beim Fliessen zuschauen....



... und danach eine Fahrt mit dem Promenadenlift machen und hoffen, dass man nicht stecken bleibt (Achtung: im Lift gibt es eine Videoüberwachung, also bitte nicht in der Nase bohren.)



23. ... oberhalb des neuen Belétage die noch sehr, sehr junge Streuobstwiese mit seltenen Fruchtsorten besuchen und die Sorten der Bäume erraten (keine Angst, die Lösung steht jeweils auf einem Zettel am Baum).



24. ... den Füdlibürger-Prozess an der traditionellen Badener Fasnacht besuchen.



25. ... mit Kindern einen Nachmittag auf dem Spielplatz im Graben unter den Bögen der Hochbrücke verbringen. Zum obligatorischen Programm gehören die Rutschbahn und die Riesenkugelbahn.)



26. ... bei einem Cüpli im Grand Casino Baden ein Hunderternötli verzocken.



27. ... einen Spaziergang durch das Bäderquartier machen, bevor es neu gebaut wird.



28. ... den Biergarten besuchen, wenn es heiss ist und im Schatten der Bäume ein Bier trinken.



29. ... Ein Spiel des FC Wettingen im Stadion Altenburg besuchen (ja, in Wettingen, weil das Altenburg so viel mehr Charme hat als das Stadion Esp des FC Baden. Und weil Wettingen nicht wie Baden jedes Jahr in den Aufstiegsspielen scheitert.)



30. ... im Manor-Restaurant einen Kaffee trinke und dem hypnotisierenden Gewusel auf dem Schlossbergplatz zuschauen.



31. ... einen Film am Fantoche, dem internationalen Festival für Animationsfilme, schauen und in die fantastische Zeichentrickfilmwelt eintauchen.



32. ... sich von den Fantasiegestalten am Figura Theaterfestival überraschen lassen.



33. ... bei schlechtem Wetter einen Kaffee in der Trafohalle trinken. Kinder haben dort viel Platz, um zu spielen. ( Man kann sich einfach auch auf die einsame Bank in der Hallenmitte setzen und überlegen, was man in der Halle anstellen würde, wenn man sie einen Tag lang gratis mieten könnte.)



34. ... am Winterzauber ein Fondue in Humbels Fonduehütte essen... 



35. ... oder alternativ einen Cervelat auf der provisorischen Feuerstelle des Brunnens auf den Bahnhofplatz bräteln.



36. ... mindestens ein Konzert am One of a Million Musikfestival oder am Bluesfestival besuchen.



37. ... mit dem Velo die für Autos gesperrte Schiefe Brücke runterrasen und eine Grimasse schneiden, wenn man geblitzt wird. Eine Busse gibt es für Velofahrer keine (ohne Gewähr). Das Foto danach bei der Stadtpolizei anfordern. (Keine Gewähr, dass die es rausgeben).