Für das umstrittene Hundegesetz stimmten 115'230 Aargauerinnen und Aargauer, 37'355 lehnten es ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,63 Prozent.

Besitzer von potenziell gefährlichen Hunden müssen einen Erziehungskurs und eine Prüfung ablegen. Zudem haben sie nachzuweisen, dass sie persönlich und finanziell in der Lage sind, einen solchen Hund zu führen.

Von den 40'000 im Kanton lebenden Hunden gelten rund 400 bis 500 als gefährlich. Das Hundegesetz sieht kein Verbot von Kampfhunden vor.

Wie die Gemeinden abstimmten
Schlussresultat Kantonale Volksabstimmungen (XLS)
Quelle: Zur Verfuegung gestellt

Die Nachbarkantone Solothurn, Zürich, und die beiden Basel beschlossen bereits früher strenge Hundegesetze. Weil im Aargau bislang keine Bestimmungen zu gefährlichen Hunden bestanden, zogen vermehrt Besitzer dieser Tiere in den Kanton.

Treibjagd-Verbot erneut verworfen

Bereits zum zweiten Mal Schiffbruch erlitten hat eine Volksinitiative, welche die Treibjagd verbieten wollte. Das Stimmvolk verwarf die Initiative «Jagen ohne tierquälerisches Treiben» mit einem Nein-Stimmenanteil von 67,4 Prozent.

Das sagt Treibjagd-Verbots-Initiant Suter zur Abstimmungs-Niederlage
Quelle: az

103'198 Aargauer lehnten das Begehren ab, dafür stimmten 49'990. Schon 2005 hatte das Stimmvolk eine gleichlautende Initiative des Vereins zum Schutz der bedrohten Wildtiere sehr deutlich abgelehnt.