Hanspeter Hör arbeitet beim Kantonalen Strassenunterhaltsdienst praktisch immer draussen, Othmar Seiler wird vom Rupperswiler Bewachungsdienst Salm oft für Verkehrsdienste eingesetzt. Mit der momentanen Kälte, sagen sie, könnten sie gut leben. Nur die Bise, die müsste nicht sein.
Jonathan aus Biberstein haben gestern weder 9 Grad minus noch Bise gross gestört. Er habe kaum kalt, erklärte er nach gut anderthalb Stunden Schlitteln oberhalb der Staffelegg. Jonathan war allerdings gut eingepackt und trug auch dicke Handschuhe. Im Gegensatz zum Reporter der az Aargauer Zeitung, dem nach lediglich zehn Minuten fotografieren im böigen Wind fast die Finger abfroren. Ein am Morgen noch fast voller Akku der Kamera hatte sogar schon nach fünf Minuten schlappgemacht.
«Kalt? Von mir aus könnte es ruhig noch etwas kälter werden», sagt Marlies Maag, die in Aarau im offenen Wagen steht und Pasta verkauft. Die Wärmebehälter für Saucen und Fritteusen für Pasta-Wasser würden für eine angenehme Temperatur im Verkaufswagen sorgen, erklärt sie.
Keine Reaktion auf Reporter-Fragen gibt es vor dem Secondhand in Aarau Rohr. Die leicht bekleidete Dame ist offenbar bereits erfroren.